Jelly-Bean

Ende Juli stellte Google das neue Android 4.3 vor. Der Codename Jelly Bean bleibt, doch das System hat einige, für den ein oder anderen durchaus nützliche neue Features, wie eine verbesserte Multi-User-Verwaltung, eine höhere Performance, ein neues Panorama-Feature und eine noch versteckte App-Verwaltung. Das sind zwar wenige Neuerungen gegenüber Android 4.2, welches seit Oktober 2012 auf dem Markt ist, doch sind diese durchaus nützlich, wie man dem Artikel unten entnehmen kann. Das neue Nexus 7 (wir berichteten) wird mit der neuen Software ausgeliefert. Ein Update auf die neue Android-Version verteilt Google derzeit auf seine aktuellen Geräte Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10.

 

Bessere Performance

 

Durch das Update auf Android 4.3 macht die Leistung ihres Tablets einen großen Sprung. Das zeigt sich im Benchmark-Test eines Nexus 7 mit Android 4.3 in Smartbench 2012. So erreichte ein Nexus 7 mit Android 4.2 gerade einmal 3486 Punkte. Mit der neuen Version von Jelly Bean erreicht ein Nexus 7 hingegen eine Punktzahl von 3880 Punkten. Dieser Leistungssprung wird sich wahrscheinlich auch auf anderen Tablets oder Smartphones mit Android 4.3 zeigen. Außerdem soll die Ressourcennutzung in Android 4.3 verbessert worden sein. So soll die Software besser mit der Hardware interagieren und somit zu einem allgemein schnelleren System führen. Benutzen sie ihr Gerät nicht, so soll die CPU heruntergefahren werden und somit die Akkulaufzeit verlängert werden. Holen sie das Gerät aus dem Stand-By so soll die CPU schneller reagieren und somit eine bessere Reaktionszeit ermöglichen.

 

Multi-User-Verwaltung und “App Ops”: User und Apps einschränken

 

 Ein bereits in Android 4.2 enthaltenes Feature wurde überarbeitet. So könnt ihr nun als Admin in der Multi-User-Verwaltung, die es exklusiv für Tablets gibt, einstellen, welcher Nutzer welche Apss verwenden darf, ob er Apps installieren darf oder auch In-App-Einkäufe abstellen. Das ist für Haushalte mit Kindern sehr gut geeignet, denn so können Eltern überwachen, was ihre Kinder machen und für sie nicht geeignete Apps sperren und auch verhindern, dass Kinder in eine Kostenfalle treten.

Ein weiteres neues, derzeit nur in Android 4.3 enthaltenes Feature nennt sich App Ops. Dieses ist noch nicht offiziell freigegeben und eigentlich geheim gehalten. Doch ein erster Einblick wurde schon von den Leuten, die hinter androidpolice.com stecken, gegeben. Durch dieses Feature soll man Berechtigungen von Apps einschränken können und so zum Beispiel einer App verbieten auf bestimmte Daten zuzugreifen oder Verbindungen herzustellen.

 

W-Lan und Bluetooth sparen Sprom

 

In der neuen Jelly Bean Version bleibt das W-Lan im Hintergrund immer ein Stück weit aktiviert. Denn ein neues W-lan Profil namens “Erkennungsprofil immer verfügbar” scannt dir umliegenden W-Lan-Netzwerke und bestimmt so euren Standpunkt genauer. Da zur Standortbestimmung ein W-Lan-Netz verwendet wird und nicht das Mobilfunknetz soll Strom gespart werden und den Akku schonen. In den erweiterten W-Lan-Einstellungen kann diese Option jedoch auch deaktiviert werden.

Ein Großteil des Akkus geht vor allem durch die Funkverbindungen verloren. Durch die Integration des Bluetooth Low-Energy-Profile (BLE) in Android soll der Stromverbrauch durch Bluetooth zurückgefahren werden. Zuvor mussten Hersteller von Fitnessarmbändern, Pulsmessern oder sonstigen Gadgets, die per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbunden waren, selbst per Software auf das Android-Gerät bringen. Ein Test zeigt, dass durch die BLE Verbindung deutlich an Akku gespart werden kann.

 

Panorama Fotos leicht gemacht

 

Mit der Foto-App Photo Sphere lassen sich ganz einfach perfekte Panorama Bilder machen. So leitet sie die App von Foto zu Foto und schneidet diese dann, selbst wenn unterschiedliche Licht- und Kontrastverhältnisse herrschen, gut zusammen. Diese Fotos lassen sich dann sofort auf Google Maps hochladen. Es gibt auch ein kleines Video, wie man die App benutzt:

 

 

Fazit

 

Die meisten Neuerungen in Android 4.3 bemerkt der User nur durch den Leistungssprung, den das Tablet nach der Installation machen wird, denn die größten Änderungen betreffen die Ressourcennutzung  und Performance des Tablets. Die neue Kamera Funktion ist wohl die bemerkenswerteste Neuerung im Gegensatz zum Vorgänger. Die Überarbeitung der Multi-User-Verwaltung und das nicht offizielle App Ops sollen den Tablet Markt wohl auch für Familien mit Kindern zugänglicher machen.

 

 

 

 

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©Newsbild: Computerbild.de

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