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Die sind doch verrückt die Britten! Als interessierter Blogleser bin ich natürlich auch öfter auf bekannteren Seiten wie Golem.de unterwegs. Dort musste ich tatsächlich lesen, dass Groß-Britannien einen offiziellen Pornofilter für das Internet einführen möchte – und das schon ab 2014! Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum dies der Fall ist. In meinen Augen heißt das soviel (Tunnelblick aufgesetzt), dass der Porno”verzehr” dort sehr hoch sein muss und das Land einfach nur Traffic im Internet sparen will? Nun, bleiben wir einmal bei der Sache, was bringt dieser Pornofilter? Der Premierminister David Cameron hat bereits im Juni 2011 eine Art schriftliches Abkommen mit der christlichen Organisation Mother’s Union geschlossen, indem er sagt, dass er sich dem Kampf gegen die Vermarktung von Sexualität anschließen möchte. Doch seien wir mal ehrlich, im Grunde kann man gegen alles und jeden vorgehen. Dass man SELBSTVERSTÄNDLICH seine Kinder vor solchen Inhalten im Internet schützen möchte ist vernünftig, doch sehe ich immer wieder die Parallelen zur GEMA in Deutschland: Man nimmt uns die Unterhaltung, den Spaß und jetzt in Groß-Britannien wird man so manchen Einsamen auch die Lust nehmen. 

 

Den völlig falschen Weg gehen dabei die ISP (Internet Service Provider) in Groß-Britannien, die diesem Wunsch ohne großer Gegenwehr sofort zustimmten. BT, Sky, Talktalk und Virgin haben das Abkommen mit Cameron anstandslos unterzeichnet und so den Weg dafür geebnet, dass dieser Filter ab 2014 auch wirklich in Groß-Britannien Einzug nimmt. Wir alle wissen, wie reich so manche Kirche ist. Das lasse ich jetzt einmal kommentarlos stehen.

 

Ich stelle mir dabei eher die Frage, wer gegen solche christlichen Taliban vorgeht – Diese sind ja bekannt dafür, alles und jeden verbieten zu wollen. Doch würden wir nach dieser Ansicht leben, hätte das jetzige Leben doch gar kein Reiz mehr. Ich möchte klarstellen, dass ich mich auf keinen der beiden Seiten schlage, doch finde ich solche Verbote meist lächerlich….. denn, man wird sie selbstverständlich wieder umgehen können und ein aktives Pornoverbot wird es vorerst sicher nicht auf dieser Welt geben. Sollen sie doch ihr Brot brechen und ihren Wein trinken, aber stets nicht vergessen, dass sie kein Recht auf Weltpolitik haben. Meine Worte zum Dienstag, Amen!

 

Dieser Artikel ist mit Vorsicht zu genießen. Ich äußere hier lediglich meine subjektive, aber auch spitze Meinung zu einem interessanten Diskussionsthema.

 

 

2 Kommentare zu Pornofilter für Groß-Britannien ab 2014

  1. L. Tokarski
    18.06.2013 15:47

    Ich stimmte dir vollkommen zu, ohne damit aussagen zu wollen, dass ich Pornos für notwendig erachte. Aber es gibt weitaus Schlimmeres auf der Welt, für die nicht so viel Aufwand betrieben werden.
    Beispielsweise ist es unglaublich, 6 Milliarden Euro Steuergelder für nichts zu verschwenden, ich glaube wir wissen alle, was ich meine, und dennoch kein Geld mehr zu haben, die Flutopfer zu unterstützen. Dabei hätten die das Geld doch grade nötig. Aber nein, das Geld ist weg und nun müssen schon wieder die Bürger durch Spendenaufrufe ihr Geld lassen, was sie zu einem großen Prozentsatz bereits an den Staat abgeben müssen. Ich verstehe die Relation darin nicht und es ist sichtlich ungerecht.

    • L. Tokarski
      18.06.2013 15:50

      Sorry, hat nicht direkt was damit zu tun, aber vielleicht könntest du auch darüber mal einen Beitrag schreiben! :)

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