Steam - Kritik an Greenlight!

Greenlight. In der heutigen Zeit sprießen die Crowd-Funding Projekte nur aus dem Boden. Ein Grund dafür ist, dass es immer mehr Indie-Games Hersteller gibt, die ihr Spiel auf dieser Weise bewerben aber auch finanzieren möchten. Doch auch diese Spiele müssen das gewisse Etwas haben, um einen möglichst großen Interessenkreis zu bilden. In den vergangenen Tagen und Wochen haben wir bereits über einige Spiele – wie zum Beispiel Rust – berichtet, die ein großes Potential mit sich bringen. Ihr Vorteil ist es, dass sie bereits eine gewisse Fanbase haben. Doch gibt es auch Spiele, die durchaus eine Finanzierung verdient haben, sich aber leider keine großen Werbekampagnen leisten können und deshalb mehr im Hintergrund arbeiten.

 

Steam Greenlight – Nicht transparent und unfair?

 

Steam Greenlight

Das Greenlight-Programm von Steam soll unbekannten Indie-Entwicklern die Möglichkeit bieten, ihr Spiel vertreiben zu können. Viele Entwickler beschweren sich jedoch über die fehlende Transparenz und langen Wartezeiten von Valve.

 

Um diesen unbekannten Spielen jetzt in Programme wie das Steam Greenlight zu verhelfen, wandte sich ein Entwickler des Indie-Studios Six Sided Sancutary mit dem Synonym Poe an Valve, um diesen Fakt endlich ein Ende zubereiten. In seinem Brief beschwert sich Poe über die ungerechte Verteilung an Publisher-Verträgen für Spiele aus dem Steam Greenlight-Programm. Manchmal bekommen Games, die frisch in die Top 100 aufgestiegen sind, einen Publisher-Vertrag, währenddessen die Erstplatzierten noch immer auf solch ein Angebot warten. Zudem bemängelt Poe die langen Wartezeiten des Supports – Valve arbeitet seiner Meinung nach viel zu langsam und verzögert so den Wettbewerb. Zudem wünscht er sich einen reinen Communityentscheid, sodass die Spiele auch tatsächlich zu 100 % von den Gamern bestimmt werden.  Seinen kompletten Leser-Brief könnt ihr hier finden.

 

 

 

In einem Forumbeitrag hat sich Valve um eine Antwort bemüht, kann jedoch aktuell keine Lösung anbieten. Zwar sieht der Steam-Hersteller ein, dass manche Spiele es aktuell zu schwierig haben, jedoch könne Valve nicht die Kapazitäten bieten, alle Spiele direkt in das Programm mit aufzunehmen. Laut TomB, Community-Mitarbeiter, bietet Greenlight bereits eine wesentlich bessere Aufnahmeprüfung, als es das bishere Genehmigungssystem anbot. Dennoch will man sich die Kritik zu Herzen nehmen und in Zukunft für ein transparenteres  Aufnahmeverfahren sorgen. 

 

 

Doch müssen wir auch beipflichten, dass das Greenlight-Programm bisher den einen oder anderen Titel aufgenommen hat, der ein wahrer Verkaufsschlager war. So konnten sich Rogue Legacy, Evoland und der Surgeon Simulator 2013 auf dem Spiele-Markt durchsetzen, einen guten Umsatz einfahren und sich darüber glücklich schätzen, im Endeffekt in das Greenlight-Programm aufgenommen worden zu sein. Doch hätten sie diesen Erfolg ohne Valve feiern können? Das steht wohl in den Sternen.

 

 

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Newsbild Quelle: Valve

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