Die Suche hat bereits gefruchtet: Mit Martin ‚TerraBAS‘ Schwarz haben wir unseren ersten Gastautor gefunden, der ab sofort in regelmäßigen Abständen seine Beiträge hier veröffentlichen wird. Martin ist ein junger und dynamischer Neuling in der Bloggerszene, der trotz wenigen Erfahrungen in dieser Branche bereits einen extravaganten Schreibstil und Neugier vorzuweisen hat, die für das tägliche Bloggeschäft lebensnotwendig sind. In seinem ersten Beitrag widmet er sich der neuen Android-Spielekonsole: Die Ouya ist eine der ersten Spielekonsole, die auf Google’s Betriebssystem Android basiert. Doch was kann dieser kleine Würfel wirklich? Wie sind die Spiele? Darüber schreiben wir hier:

 

Dieses kleine, über Kickstarter finanzierte Teil, war bereits kurz nach der Veröffentlichung auf dem Online-Händler Amazon UK ausverkauft. Die Entwickler dieser Konsole wollten mit ihrer Kickstart-Kampagne die benötigten 950.000 US-Dollar für die Entwicklung erreichen. Doch ihre Idee kam so gut an, dass sie knapp 8,6 Millionen US-Dollar in ihren Kassen gespült bekamen. Ob die Entwickler das restliche Geld in eine weitere Spielekonsole stecken, ist jetzt noch unbekannt. Aber darum geht es jetzt gar nicht, sondern um die Ouya selber:

 

Ouya - Die weltweit erste Android-Spielekonsole

Quelle: ouya-king.de

 

Der kleine Android-Würfel läuft mit der aktuellsten Firmware auf Android 4.1.2 (Jelly Bean) auf einer umgecodeten Oberfläche:

 

Das Menü des Ouya

Quelle http://www.blogcdn.com

 

Auf der Platine des Ouya befindet dich ein Nvidia-Tegra-3-SoC mit 1,7 GHz Taktrate sowie 1 GiByte RAM und 8 GB interner Flash-Speicher. Des Weiteren ist das Gerät mit einem Netzwerk-, USB-, Mikro-USB- und einem HDMI-Anschluss (Auflösung 1080p) bestückt.

 

Die Platine des Ouya

Quelle: golem.de

 

Doch wie sieht es mit dem Spielspaß aus? Nun, da diese Konsole auf Android basiert, können auch sehr bekannte Spiele wie „Angry Birds“ oder „Cut the rope“ gespielt werden. Direkter Zugang zu dem im Android enthaltenen „Play Store“ ist nicht möglich, die Entwickler von Ouya setzen da auf ihren eigenen „App-Market“ in dem nicht nur die klassischen Android-Games sondern auch speziell für die Ouya entwickelte Spiele erhältlich sind.

 

 

Doch was kann die Grafik der Ouya?

meeveo.eu – Die Ouya im Überblick

 

 

Der Tegra 3 Grafikchip, der auch in Samsung’s Galaxy S2 verbaut ist, läuft bei anspruchsvollen Spielen wie First-Person-Shootern flüssig, jedoch nicht ganz ruckelfrei. Dieses wirkt sich aber nur minimal auf den Spielspaß aus.

 

Ein größeres Problem der Ouya liegt beim Controller. Er verbindet sich via Bluethooth mit der Konsole und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem XBox Controller.

 

Der Controller der Ouya

Quelle: golem.de

 

Sein Nachteil: Die „Controllerhörner“ sind zu breit und der Controller tut nach längeren „Gaming-Sessions“ in der Hand weh. Desweiteren sind die „Trigger“ auf der Rückseite billig hergestellt und reagieren leicht zeitverzögert. Daran sollten die Entwickler noch arbeiten.

 

Im großen und ganzen aber ist die Ouya für Hobby-Spieler, die sich keine große Konsole kaufen möchten, eine schöne Alternative. Nicht nur weil sie klein und leicht zu transportieren ist, sondern auch wegen des Preises von knapp 120€.

 

Zurzeit ist die Ouya aber leider noch nicht in Deuschland/Österreich erhältlich.

 

Newsbanner Quelle: derstandard.at

 

 

Ein Kommentar zu Ouya – Android-Konsole im Test: Top oder Flop?

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